KlimaNetz

Das vom  Klima- und Energiefonds geförderte Projekt KlimaNetz – Vernetzt im Klimawandel rückt die Rolle von Humankapital (Wissen und Information, Bildung, Gesundheit etc.) und Sozialkapital (Netz an sozialen Beziehungen, Engagement in Vereinen, etc.) in das Zentrum der Diskussionen um Anpassung an den Klimawandel. Folgende Fragen wurden im Rahmen dieses Projekts bearbeitet:

  • Wie kann man mit Klimawandel umgehen? Welche Möglichkeiten hat eine Region sich anzupassen?
  • Wieviel und welche Art von Human- und Sozialkapital ist in der Stadt/Gemeinde vorhanden, das zur Anpassung an den Klimawandel genutzt werden kann?
  • Gibt es in der Gemeinde/Stadt besonders anfällige Regionen für klimabedingte Extremwetterereignisse (sog. „Vulnerabilitäts-Hotspots“)? Wenn ja, wo sind sie? Welche Gebiete sind am meisten betroffen (z.B. von Extremwetterereignissen, Hochwasser, Muren, etc.)? 
  • Welche politischen Maßnahmen können gesetzt werden, um das Human- und Sozialkapital der Stadt/Gemeinde aufzustocken und dadurch die Anpassungsfähigkeit an klimawandelbedingte Ereignisse zu verbessern?

Im Rahmen des Projekts wurden in zwei Fallstudien (Gemeinde Virgen in Osttirol und Gemeinde Klosterneuburg in Niederösterreich) vorhandene Kapazitäten gemeinsam mit lokalen Stakeholdern diskutiert und ein Maßnahmenkatalog mit Anpassungsmaßnahmen insbesondere zur Stärkung des Human- und Sozialkapitals erstellt.

 

Die Ergebnisse des KlimaNetz-Projekts wurden im Handbuch "Gesund in den Klimawandel? So steigern sie Abwehrkräfte in Ihrer Gemeinde!" zusammengefasst. Das Handbuch belgleitet mit verschiedenen Methoden und Hinweisen in 6 Schritten den Prozess zur Ausarbeitung von Maßnahmen. Zu den einzelnen Phasen gibt es Ratschläge und Handlungsanleitungen, Beispiele aus den Gemeinden Virgen und Klosterneuburg sowie Hinweise auf weiterführende Informationsquellen und zur Durchführung von Beteiligungsprozessen.

Letzte Änderung: 11.03.2014