Klimafolgen und Anpassung für die österreichische Straßenverkehrsinfrastruktur

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Hangrutschungen, Muren, Unterspülungen, Windwurf – die klimatischen Einflüsse auf die Verkehrsinfrastruktur, besonders durch extreme Wetterereignisse, sind bereits heute groß. Schätzungen liegen für Österreich zwischen rund zwischen 20-50 Mio. EURO jährlicher Schäden, sind aber vermutlich weit höher, wenn man auch die Verwitterungsschäden an der Straßendecke hinzurechnet. Im Rahmen des vom Klima- und Energiefonds geförderten Projektes adapt2to4 wurden Schäden analysiert, gezielte Anpassungsoptionen entwickelt, bewertet und daraus ein Anpassungsfahrplan für die Verkehrsinfrastruktur entwickelt.

 

Verkehrsinfrastrukturen sind die Lebensadern von Gesellschaft und Wirtschaft. Ein zuverlässiges Funktionieren wird jedoch durch Wetterextreme erschwert. Schäden müssen möglichst rasch repariert werden, um nachgelagerte Kosten durch Transportunterbrechungen und Zeitverluste zu vermeiden. Die Kosten dafür trägt die öffentliche Hand. Grund genug, sich näher anzuschauen, wie die derzeitige Schadenslage ist, welche weiteren Schäden in Zukunft zu erwarten sind und wie darauf reagiert werden kann im Sinne der Klimawandelanpassung.

Letzte Änderung: 03.12.2014